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Die Minarianischen Schneespitzenberge sind ein Hochgebirge. Es umschließt das Dorf Minar samt Schloss und des fruchtbaren Tales halbmondförmig. Der größte Gipfel ist 7817 m hoch und wird Herr über den Wolken genannt. Weder Flora noch Faune der höheren Vegetationszonen sind nennenswert und umfassen nur einige Vogelarten, Hochgebirgshuftiere und andere kleine Säugetiere. Aufgrund der steilen Hänge wachsen kaum größere Pflanzen. Es gibt unzählige Gebirgspfade und Pässe. Seit vielen Jahrhunderten ringen die Bewohner der angrenzenden Täler mit großer Anstrengung Erze aus seinem Schoß.

Geografie:

Das Gebirgsmassiv umschließt das Tal von Minar halbmondförmig und ist zum Meer hin geöffnet, Winterfurche genannt. Die Gipfel gehören zu den größten auf ganz Estion, was mit einer Höhe von gut 7800 m auch nicht verwunderlich ist. Im Durchschnitt sind die Berge etwa 5000 m und seine kleineren Vertreter 3000 m hoch.

Andere Zugänge werden durch die jahreszeitlichen Witterungsbedingungen im Herbst und Winter unpassierbar.

Der bekannteste Berge dieses Massivs ist der Herr über den Wolken mit mit 7817 m.

Geologie:

Die halbmondförmige Anordnung der Berge führte in Fachkreisen zu vielen Diskussionen. Die allgemein geläufige Theorie zur Entstehung dieses Massivs geht auf einen gewaltigen Einschlag eines winzigen Planetoiden oder Mondes zurück. Während der äußere Bereich des Massivs aus Kalkstein besteht wurde durch eine gewaltige Explosion Material in große Höhen geschleudert und erstarrte. Die reichhaltigen Erzvorkommen im inneren granitenen Gebirge, im Gegensatz zu den erzlosen äußeren Gesteinsarten stützt diese Theorie. Der Abbau von Gestein und Erz erweist sich jedoch als sehr schwierig, da das harte Gestein den meisten bekannten Materialien widersteht.

Klima:

In den höheren Lagen herrschen ganzjährig Minusgrade. Aufgrund der steilen Felsen gibt es jedoch kaum Gletscher und er Schnee gelangt in die warmen, tiefer gelegenen Bereiche.

Durch die Öffnung der Berge zum Meer hin fangen sie die von dort heranziehenden Wolkenmassen wie ein Köcher ein. Die Niederschläge sind so gleichmäßig über das Jahr verteilt. Mit einem durchschnittlichen Wert von etwa 1800 mm versorgen sie sowohl das Innental, als auch die äußeren Bereiche mit viel Wasser. Durch das warme maritime Klima sind im Tal mehrere Ernten im Jahr möglich.

Gewässer:

Es gibt wenige kleine Gebirgsseen. Aus Niederschlägen und Schmelzwasser gespeiste Sturzbäche fließen wie weiße Fäden an den grauen Felsen herunter. Ein Schauspiel das Klein und Groß in Staunen versetzt. Bekannte Vertreter sind der Himmelsfall und der Tausendtreppenfluss.

Der Himmelsfall ist ein über 2000 m hoher Wasserfall in der Nähe des Schlosses. Sein ebenfalls berühmter Vertreter, der Tausendtreppenfluss schlängelt sich, aus vielen Bächen und Rinnsalen gespeist, den Herr über den Wolken hinab.

Flora:

Hauptbestandteil der höheren Vegetation sind Blumen, Gräser und kleine Büsche. Die Baumgrenze liegt bei etwa 1000 m, in Höheren Bereichen finden Bäume durch die natürliche Beschaffenheit der Felswände keinen Halt.

Fauna:

In Höhen bis zu 3000 m leben kleine Säugetiere wie eine Murmeltierart, gelegentlich trifft man auch Huftiere an, diese finden dort oben jedoch kaum Nahrung und leben in den tieferen Bereichen bis 2000 oder 2500 m.

Geschichtliche Bedeutung:

Die Lage der Minarianischen Schneespitzenberge schützte das Dorf Minar und seine Herrscher im Schloss über viele Jahrhunderte. Der Versuch Armeen über die Pässe zu führen scheiterte viele Male.

Einst hatte ein König mit dem Bau zweier Tunnel begonnen. Sie wurden nie vollendet, da das Gestein eine Bauzeit von vielen Jahrzehnten bis hin zu einem Jahrhundert bedeutet hätte. Die Kosten wären zu gewaltig gewesen. Heute sind die Eingänge in Vergessenheit geraten.

Wirtschaft:

Bis auf vereinzelte Erzsucher leben nur ein paar Bauern an den tiefgelegenen Steilhängen und betreiben Viehzucht.